Archive für April 2007

2.000 geschafft

Das Wochenende wurde, wie immer, ausgiebig zum Biken genutzt.

Und somit wurden nun auch endlich die 2.000 km für dieses Jahr komplettiert.

Ende letzten Jahres rechnete ich noch, ob es möglich sei, bis zum Iburg-Bergsprint

am 16.06. 2000km auf dem Bike zu absolvieren. Na ja, hat wohl geklappt ;-)

Also weiter geht’s, vielleicht sind ja bis zum Bergsprint jetzt die 3.000 km drin…

Train hard :-)

Projekt “Six-Pack” und Fettmessung

In meinem Urlaub hatte ich nen Termin in der Rosenberg-Klinik zu Bad Driburg, um mal meinen Fett- und Muskelgehalt messen zu lassen.

Das Ergenbnis erhielt ich dann 2 Tage später. Alles bestens, das “Projekt” schreitet voran:

Fettgehalt:    13,7%
Gewicht Fett: 10,4 kg

Das sind schonmal ganz ordentliche Werte.
Nun wird weiter trainiert, aufs Essen geachtet und im Sommer ne 2. Messung durchgeführt. Dann schaun wir weiter…

PS.: Am 2.5. ist auch wieder “Bauchvergleichtag” :-)

Warm-up Marathon in Merxhausen, 15.04.2007

So, nachdem ich nun schon von meinem Arbeitskollegen angemeckert wurde, dass ich noch nichts zum Marathon in Merxhausen geschrieben habe, folgt nun endlich der “Rennbericht”.

Am 15.04. um 7:30 Uhr ging es los, Timo und ich packten unsere Bikes ins Auto und fuhren Richtung Solling, nach Merxhausen. Es war noch recht frisch um diese Uhrzeit, aber es zeigte sich ein wunderschöner, blauer, wolkenloser Himmel. Es sollte richtig gutes Wetter werden, beste Voraussetzung für das erste Rennen des Jahres.

In Merxhausen angekommen ging es erstmal direkt zur Startnummernausgabe, wo wir dann auch Norbert und Eckhard trafen. Kurzes Pläuchschen gehalten und ein bißchen was getrunken. Alle waren schon gespannt aufs Rennen und die Erkenntnis wo man so steht.

Deshalb nach kurzer Zeit also wieder zurück zum Auto, Bikes fertig machen, noch ne Banane essen, Beine mit Starteröl einreiben und und und….
Markus (aus’m Spinbikekurs) trafen wir dann auch noch. Tobi, Jochen und Katharina “liefen” uns dann auch bald übern weg.
Und ab, zum Warmfahren… Den ersten Anstieg (direkt einige Meter nach dem Start, schön steil!) hoch und wieder runter. Da war selbst Timo kurz, ein wenig erstaunt.

Noch ein paar Minuten “Seele” baumeln lassen und dann ab in die Startaufstellung.
Na ja, da heißt es dann auch, wer zuerst kommt… Timo und Norbert schafften es ins erste Drittel, während Tobi, Katharina, Jochen und ich im 2. Drittel stehen “mussten”.
Egal… Am ersten Anstieg würde sich das Feld sowieso ganz schnell auseinanderziehen.
Noch ein paar Spässchen machen. Der ein oder andere versuchte durch nen lockeren Spruch noch ein bißchen Unruhe bei den Anderen zu verbreiten. Das war dann aber auch egal…

Um 10 Uhr war es dann soweit. Man wünschte sich noch kurz Glück und Erfolg und dann war es endlich soweit… Der Start!
Ein paar ganz Schnelle wollten dann direkt auch das Führungsfahrzeug überholen. Der Startsprecher brüllte nur noch: “Hinter dem Fahrzeug bleiben…”
Also Anrollen, Schuhe in die Pedale klicken lassen und nach 50m gings auch schon links ab in den ersten Hammeranstieg.

Eigentlich wollte ich hier versuchen an Norbert dran zu bleiben, aber keine Chance. Man erstmal damit zu tun, im Slalom an den etwas langsameren Bikern vorbei zu kommen.
Und zack schnellte auch der Puls schon hoch. Egal, weiter kurbeln, rechts vorbei, links rüber und weiter.
Bei Puls 190 schaute ich das letzte Mal auf den Pulsmesser… Der halbe Anstieg lag noch vor mir, der Mund wurde schon trocken und ich dachte nur noch, nicht schwächeln und weiter strampeln.
Oben angelangt hieß es dann erstmal schnell was trinken und versuchen irgendwo Anschluß zu bekommen und sich mitschleifen lassen und Kraft sparen.

Nach langen Waldschotterwegen, ein paar Trails kam man dann an den nächsten, harten Anstieg. Diesmal gings es auf ner Wiese relativ steil bergauf. Am Ende des Anstiegs galt es noch, nen kleinen Hügel zu überwinden, den man nicht ohne Weiteres fahren konnte. Technik war gefragt. Um da nicht irgendwie ins Straucheln zu geraden sprang ich vom Bike, drüber geschoben, wieder auf’s Bike gesprungen und weiter auf den Wurzel-Trail. Von hier aus waren es nur noch ca. 3 - 4 KM bis ins Ziel. Es musste nur noch ne kleine Passage der Downhill-Strecke absolviert werden und dann ab Richtung Start / Ziel Bereich, wo wieder der Anstieg wartete.
Es sei noch kurz erwähnt, dass ich auf der Downhill-Streck kurz nicht aufpasste und mich schon auf dem Waldboden wieder fand. Nix passiert. Aufspringen und weiter…

Im Zielbereicht hatten sich doch einige Zuschauer eingefunden, die Applaudierten und Anfeurten. Man nahm es zwar nicht ganz wahr, aber es tat gut.
Dennoch war der Anstieg beim 2. Mal verdammt schwer. Die Beine brannten, mir wurde heiß und kalt. Da dachte ich nur, jetzt nicht überdrehen und ein bißchen Tempo raus nehmen. Da passierte es dann auch. Jochen überholte mich kurz nach der Hälfte des Berges. Die ganze 1. Runde bin ich vor Ihm und dann das. Das gab erstmal nen Knick und schaffte es gleich ca. 20 - 30 m zwischen uns zu bringen. Das Beste. Er bemerkte gar nicht, dass er mich überholte. Innerlich war ich angeschlagen, aber ich dachte mir im gleichen Moment, jetzt kannst Du nicht abreißen lassen. Also nochmal beißen und den Abstand halten. Dies gelang und ich war froh als der Berg zuende war.
Auf der folgenden Geraden galt es nur, irgendwie an Jochen ran zu kommen. Das klappte auch nach ein paar hundert Metern. Mittlerweile hatte sich eine ca. 7-köpfige Gruppe gebildet von der ich mich erstmal mitziehen lies. Irgendwann fuhr ich dann vor zu Jochen, der in 1. Position der Gruppe fuhr und sprach Ihn an. Er war ganz überrascht und fragte: “Wo kommst Du denn her?”

Und so ging es weiter in relativ hohem Tempo. Zwischendurch konnte ich mich nochmal kurz absetzen, aber auf der langen, schnellen Schottergeraden holte mich Jochen wieder ein. So ging es im Windschatten weiter Richtung Dorf zum Wiesenanstieg.
Ich hatte ein bißchen Befürchtung, dass ich an diesem Anstieg abreißen lassen muss.
Deshalb legte ich mich nochmal voll ins Zeug und blieb an Jochens Hinterrad.
Oben angelangt musste nur noch der kleine Hügel überwunden werden und dann war’s nicht mehr weit bis zum Ziel. Hatte ich gedacht….
Also runter vom Bike und was war das? Krämpfe. Ich dachte nur, nein, dass darf jetzt nicht sein. Jochen sprang auf’s Bike und war weg. Ich musste noch nen kurzen Moment warten und quälte mich auch wieder aufs Bike. Der anschließende Wurzeltrail, tat den Beinen nicht wirklich gut.
Ich sah in ein paar hundert Metern Jochen fahren und wußte, dass schaffst Du nicht mehr.
Egal, weiter strampeln. Die Beine machten doch noch mit und es war ja nicht mehr weit.
Auf dem letzten Wiesenstück nochmal ordentlich Gas gegeben und dann endlich im Ziel angekommen. Dort stellt sich ganz schnell Zufriedenheit und Erleichterung ein!!!
Ziel erreicht und gut gefahren. Nicht viel Zeit auf Norbert (4:30 min) und noch weniger Zeit auf Jochen (ca. 45 sec.) verloren.

Wir stellten uns dann noch an den Streckenrand, an den Wiesenanstieg, um Tobi und Timo anzufeuern, die mittlerweile auf Ihrer 3. Runde waren. Also nochmal angefeuert und dann war auch für die Beiden mit nem super Ergebnis (2. und 3.) das Rennen zu Ende.

PS.: Eine “lustige” Sache erfuhr ich dann ein paar Tage später noch von Tobi. Jochen kämpfte am letzten Wiesenanstieg auch mit einem Ziehen im Bein und hoffte, dass er keinen Krampf bekommt. Er dachte sich nur noch, Frank bekommt bestimmt nen Krampf. Na toll, so kam es dann auch…

Egal… Es war dennoch rundum ein gelungenes Rennwochenende!

Jetzt heißt es weiter trainieren und besser werden. Dann kann das nächste Rennen kommen.

Bis bald…

Geschafft und “geschockt”…

Heute hatte ich nen Tag Urlaub, da Tobi und ich, die Strecke unseres ersten MTB-Marathons in diesem Jahr begutachten wollten.
Also gings heute Morgen um kurz nach 9 Uhr mit dem Zug nach Brakel. Nachdem wir uns kurzzeitig über die übertriebenen Bahnpreise aufgeregt hatten, starten wir unsere Tour nach Merxhausen im Solling… 130 km lagen vor uns.
Also erstmal ne Weile Straße gefahren und dann ab auf den Radweg nach Höxter. Da die Strecke schön flach ist, hatten wir Höxter auch recht schnell erreicht.
Ab dort lagen dann einige Höhenmeter vor uns in Richtung Boffzen, Neuhaus, Dassel…
Ein paar Kilometer vor Dassel bogen wir dann in den Wald ab Richtung Merxhausen / Hellental. Von dort hatte man einen wunderbaren Blick ins Tal. Leider war der Anblick nicht all zu erfreulich, da man hier den 1. Anstieg des Marathons (direkt nach dem Start) sehen konnte. Eine einzige Wand aus Asphalt schlang sich den Berg hoch… Da wurde mir schon ein wenig anders. Nach einer etwas längeren Abfahrt über gut befahrbare Wald-Schotter-Wege erreichten wir das Tal und da lag er vor uns, der Anstieg.
Ich glaube so einen Berg (Asphalt) bin ich noch nicht gefahren. Extreme Steigung und ausreichend lang gezogen, dass die Beine hier direkt schon platzen wollen.
Danach kann man auf schnellen Waldwegen und einem längeren aber nicht so steilen Anstieg ordentlich Tempo machen. 2-3 Trails sind auch noch zu bewältigen, bevor man wieder im Hellental ankommt und die 2. Runde mit dem Hammeranstieg in Angriff nehmen kann. Oh man, der Berg hat mich schon ein wenig “geschockt”…
Aber warten wir einfach mal das Rennen am Sonntag, 15.04.2007, ab.

Nachdem wir eine Runde der Rennstrecke absolviert hatten ging es also wieder auf den Rückweg nach Bad Driburg. In Höxter war dann aber erst nochmal ein Zwischenstop beim Bäcker angesagt, um nochmal ordentlich “gute” Energie zu tanken :-)
Schoko-Baumkuchen-Ecke und ein Schoko-Croissant…
Na ja, mit Gegenwind und schweren Beinen war der Rückweg dann nicht mehr ganz so prall…

Nach 6 Stunden Fahrzeit waren die 135 km und 1560 Hm endlich geschafft.

Jetzt war nur noch Duschen, Essen und ausruhen angesagt.
Ich werde dann über’s Rennen berichten!

Bis die Tage…

Karfreitag Bike-Tour…

…oder doch “Kill”-Frank-Tour?!

Heute ging es um 10 Uhr auf unsere geplante Karfreitag-Bike-Tour.

Teilnehmer: Norbert, Timo, Tobi, Eckhard und meine Wenigkeit

Vor Tourbeginn wurde noch von einer ruhigen Tour oder einer Trainingsrunde gesprochen.
Na ja, wie es so oft bei uns der Fall ist, hatte dieser gute Vorsatz nicht lange Bestand. Nämlich keine 5 min…
Egal dachte ich mir nur so, einfach mal mitfahren und nicht abreißen lassen. Man will sich ja keine Blöße geben, wie immer halt. Keiner will irgendeine Schwäche zeigen.
Auf der Abfahrt kurz nach dem Eggeturm hatten wir die erste (unfreiwillige) Pause.
Tobi hatte sich auf der Abfahrt nen Nagel in den Vorderreifen gefahren und schwups, war der Reifen platt. Also erstmal Schlauch wechseln.
Gewisse Tourteilnehmer nutzten den Moment direkt mal als Pinkelpause ;-)
Na ja, nach ein paar Minuten ging es aber auch schon in unvermindertem Tempo weiter…

Es wurden einige Trails, Berge, Wiesen- und Asphaltpassagen passiert.
Schöne Strecke, auf jeden Fall!

In Schieder wurde am Stausee dann die planmäßige Pause eingelegt und ordentlich gegessen und getrunken. Nach ca. 15 - 20 min gings dann weiter.
Nach den nächsten 3-4 Anstiegen bemerkte ich dann mit Sorge ein bekanntes Gefühl im rechten Oberschenkel… Ansätze von Krämpfen.
Ok, dachte, dann mal jetzt ein bißchen was ruhiger fahren. Das half aber nicht wirklich weiter. Somit wurde ich vom Mitfahrer zum Hinterherfahrer.

Freundlicherweise gab mir Tobi erstmal ein “Powergel”. Danach war durchhalten angesagt.
Ging mit dem Gel auch ganz gut. Ne halbe Stunde später dann das nächste Gel…
Und immer schön weiter strampeln.
Nachdem wir Eckhard in Nieheim zurückgelassen haben, ging es dann auch für den Rest Richtung Heimat. Über Langeland und Reelsen brachten wir Norbert nach Alhausen.
Beim abschließenden “Sprint”, nachdem ich den nächsten Krampf erlitt, hielt ich mich dann doch einfach mal raus.

Zu Hause angekommen standen knappe 97 km auf dem Tacho mit ner Fahrzeit von 4:30h und fast 1.450 Hm. Erleichterung erfüllte mich :-)

War auf jeden Fall ne geile Tour mit den richtigen Leuten.
Hat echt Spaß gemacht…

PS.: Sonntag geht’s dann weiter. Bestimmt wird’s wieder ne ruhige Tour :-)

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