Archive für Juni 2007

Warburger RTF

Heute stand als “kleine” Trainingseinheit die Warburger RTF an.
Angeboten wurden 4 verschiedene Streckenlängen: 41, 74, 111 und 150 km
Wir entschieden uns heute für die 74-km-Runde.

Norbert hatte mir noch ein Rennrad ausgeliehen und somit ging es um kurz vor 7 Uhr heute Morgen erstmal mit dem Auto und den Rädern im Gepäck Richtung Warburg.
Das Wetter sah jetzt nicht so wirklich berauschend aus, kurz vor Abfahrt hatte es auch nochmal ein wenig geregnet. Aber egal, wir sind ja nicht aus Zucker.

In Warburg angekommen trafen wir auch direkt auf Tobi und Timo, die heute die 150-km-Runde absolvieren wollten. Nachdem wir uns angemeldet hatten stärkte ich mich noch mit einem Brötchen und schon ging es zum Wagen, Räder fertig machen.
Dort stießen dann auch Jochen, Jan, Eckhard und ein Bekannter von Norbert zu uns.

Pünktlich um 8 Uhr erfolgte dann der Start. Alle rollten langsam los und begaben sich auf die Tour. Erstmal war ein paar Meter Einrollen angesagt. Rennrad ist doch schon ein bißchen ungewohnt. Nach kurzer Zeit wurde das Tempo aber schon erhöht und viele Biker hinter uns gelassen.
Wir haben uns vorgenommen eine Gruppe zu bilden und dann schön abwechselnd im Windschatten zu fahren und Tempo zu machen. Die ersten KM flogen nur so an uns vorbei. Rote Baustellenampeln und ein Stop-Schild interessierten uns relativ wenig und wurden ignoriert :-/ Aber pssst….

Irgendwann setzte dann der Regen ein, aber wir waren ja schon schön warm gefahren :-)
Zwischenzeitlich merkte ich auch, dass ich vorne nur das große Kettenblatt fahren konnte, also treten, treten, treten und dran bleiben. In einer Gruppe Windschatten fahren ist schon echt geil. Man merkt es nicht, aber wenn man auf den Tacho schaut steht da auf einmal ne 45 für die Geschwindigkeit… Genial…

In Neuenheerse wurde dann die erste Verpflegungsstation angefahren und ne 5-min Ess- und Pinkelpause eingelegt. Und schon ging es auch wieder weiter.
Es regnete zwar immernoch aber die Stimmung war trotzdem gut. Tobi und Timo verabschiedeten sich bald auf die 150-km-Schleife und wir folgten der 74-km-Runde.
Unsere Gruppe hatte sich sortiert und es ging voran.
Leider konnte Jochen mit dem Mountainbike (mit Racebereifung *grins*) dem Tempo dann irgendwann nicht mehr ganz folgen. :-/
Wir fuhren in der Truppe weiter bis zur 2. Verpflegungsstation. Mittlerweile hatte es auch aufgehört zu Regnen und die Sonne kam durch. Ein bißchen Tee getankt, ein belegtes Brot und ein Stück Kuchen eingeworfen und weiter ging es…

So langsam machten sich die Beine auch bemerkbar, aber es waren ja nur noch 21 km bis zum Ziel. Nun folgten nochmal 2-3 kleine Anstiege an denen ich dann doch mal abreißen lassen musste, aber zum Glück konnte ich auf der Gerade immer wieder ranfahren.
Ein “Schrecksekunde” gab es auch nochmal, als Jan an einer nicht ganz so leicht ersichtlichen Abbiegung das Hinterrad von Christoph tuschierte und stürzte. Aber zum Glück ist außer ein paar Schrammen nicht all zu viel passiert und nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann weiter.

Die letzten KM verflogen total schnell und bei Sonnenschein kamen wir wieder in Warburg an. Für die 74-km benötigten wir 2:11 h… Das paßt schon.

War ne gute Erfahrung und ne ordentliche Trainingsrunde.
Da werden mit Sicherheit noch ein paar RTFs folgen….

4. Iburg Bergsprint - Rennbericht

Am 16.06.2007 stand der 4. Iburg Bergsprint unser Heimrennen an. Gleichzeitig handelte es sich um das 4. Rennen zur Challenge4MTB. Leider war das Wetter, wie befürchtet, nicht ganz auf unserer Seite.

Morgens hielt die Sonne noch anständig durch und lies auf einen trockenen Rennverlauf hoffen, dies änderte sich aber gegen Mittag als immer mehr Wolken aufzogen.
Gegen 12 Uhr ging es also erstmal zum Startbereich am Mühlenrad in Bad Driburg, um sich bei der Startnummernausgabe zu melden. Es war alles schon aufgebaut und bestens für das Rennen vorbereitet. Norbert, Jochen, Timo und die anderen Fichtenflitzer waren alle schon anwesend und freuten sich auf das Rennen…
Nach ein bißchen Small-Talk und letztem Informationsaustausch zur Streckenbeschaffenheit, musste ich mich langsam auf den Weg machen und Bike holen.
Das letzte Vorbereiten des Bikes wurde schnell erledigt und dann ging es wieder los in Richtung Startbereich. Prompt fing es an leicht zu Regnen. Das war aber jetzt egal, ich war schon extrem nervös und angespannt.
Ich war froh über meinen Startplatz, der mir relativ gute Startbedingungen beschaffen sollte. Noch eine kurze Einfahrrunde gedreht und schon waren es nur noch 5 min bis zum Start. Schnell noch ein Powergel eingeschmissen und ab zur Startrampe. Der Puls war jetzt schon erhöht.
Pünktlich um 14:01 Uhr ging Jochen auf die Strecke, 1 min später sollte ich Ihm folgen. Jetzt hieß es nur noch Vollgas und versuchen ran zu kommen. Schon nach dem ersten Anstieg am Gymnasium vorbei waren die Beine mehr als warm und der Puls am Anschlag. Auf dem flachen Stück Richtung Schützenhaus konnte ich Jochen noch kurz im Wald verschwinden sehen. Also weiter strampeln und treten. Froh, das ersten Asphaltstück nach ca. 5 min geschafft zu haben bog ich nun auf den Waldweg ein. Hier wurde es zum Glück falcher. Das war aber kein Grund zum Erholen, hierfür gibt es beim Bergsprint nämlich keine Zeit, wenn man eine gute Zeit erreichen will.
Die enge S-Kurve ganz gut gemeistert ging es nach einem kurzen Anstieg und einer schnellen kurzen Abfahrt auf die längere Schotterweg-Passage. Hier musste man versuchen Tempo zu machen und zu halten. Die Beine brannten und wollten eigentlich gar nicht. Der feuchte Waldboden tat sein bestes die Beine schnell ermüden zu lassen. Es kam das Gefühl auf, als wäre man langsam unterwegs. Es half alles nicht, einfach weiter strampeln und versuchen das Brennen zu ignorieren. Bald kam die Abfahrt am Steinbruch. Hier ist es immer nass, durch den Regen der letzten Tage und Stunden war die Verhältnisse hier nicht besonders gut.
Also Kopf kurz ausschalten und einfach runter knallen. In der anschließenden Rechtskurve wurde es dann das erste Mal richtig knapp. Ich wurde an den linken Wegrand getragen und musste kurz anbremsen und das klitze kleine Rasenstück am Rand nutzen. Jetzt musste ich erstmal wieder tritt fassen und den folgenden Anstieg in Angriff nehmen, was schon schwer fiel. Und weiter ein paar Kurven und kleine Anstiege überwinden bevor es in den sehr matschigen Trail beim Grafen ging. Auch hier hieß es wieder nicht überlegen, einfach nur durchbrettern. Am Ende des Trails war es dann doch zu matschig, sodass ich wieder weit wieder bremsen und die Kurve vorsichtig anfahren musste, um nicht zu stürzen. Zeit verloren… Von Jochen war nichts zu sehen.
Nun hoffte ich auf den “Teufelsberg” den letzten, ordentlichen, kräfteraubenden Anstieg. Vielleicht bekomme ich Ihn dort noch einmal ins Blickfeld. Das Treten viel immer schwerer.
Und tatsächlich sah ich Jochen hier vor mir. Er fuhr oben aus dem Berg und meinem Blickfeld raus, während ich unten den Anstieg in Angriff nahm. Hier wußte ich, dass ich Zeit verloren habe. Das war zu diesem Zeitpunkt aber auch egal, ich wollte nur noch fertig werden.
Den Teufelsberg mehr oder weniger gut geschafft musste nun auf dem schmalen Wiesen/Waldweg Tempo gemacht werden, auch hier konnte ich glücklicherweise einen Sturz gerade nochmal vermeiden. Nach den letzten beiden Anstiegen war ich froh endlich durchs Ziel zu fahren.
Nach kurzem Verschnaufen fuhr ich zu den Zeitnehmern und erkundigte mich nach meiner Zeit. 30:50 min. Ich war einerseits zufrieden, da ich mein eigenes Ziel (5min schneller als letztes Jahr zu fahren) erreicht hatte, andererseits etwas enttäuscht, weil es doch nicht zu einer Zeit unter 30 min gereicht hat. Aber mehr war heute nicht drin und die Streckenverhältnisse waren schlechter wie im vergangenen Jahr.
Am Ende belegte ich mit meiner Zeit den 7. Platz in meiner Altersklasse und den 5. Platz in der Challengewertung. Hier ärgerte ich mich nur darüber, dass der 4. Platzierte 3 sec schneller und der 3. Platzierte 11 sec. schneller waren. Das wäre auf jeden Fall möglich gewesen, aber nicht mehr zu ändern.
Letztendlich war ich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis und nächstes Jahr werde ich weiter angreifen :-)

“Generalprobe” im Regen…

…oder die “Dreckschweine” von Bad Driburg. :-)

Heute wollten wir (Tobi, Katharina und ich) nochmal die Bergsprintstrecke abfahren, um zu sehen, wie nach dem Regen der letzten Tage die Verhältnisse sind.
Na ja, eigentlich wollte ich die Strecke nochmal sehen und die Tour als Vorbelastung fahren.
Tobi und Katharina starten dieses Jahr nicht beim Bergsprint, sondern beim Saalhauser Marathon.

Pünktlich als wir zur Runde starteten, fing es natürlich an zu Regnen. Aber zum Glück recht leicht. Temperaturen waren aber angenehm, um die 20°C…

Mit angenehm war es aber schnell vorbei, als wir nämlich auf die Waldwege einbogen. Der Regen wurde stärker und es wurde matschiger.
Wir nahmen die ein oder andere Matschpfütze mit. ;-)
Dementsprechend sahen wir aus, wie der Waldboden persönlich.
Uns begegneten auch noch 2 Wanderinnen (keine Ahnung was die bei dem Wetter im Wald machten), die lachten nur, als sie uns sahen.

Im “Ziel” angekommen entschlossen wir uns noch ein bißchen auszufahren. Der Regen störte jetzt auch gar nicht mehr. Nach 32 km waren wir dann auch wieder in Driburg.
War auf jeden Fall ne “lustige” Runde.

Tja, jetzt heißt es am Samstag beim Rennen alles zu geben!
Und ich werde alles geben. Norbert startet hinter mir ;-) Dir wird mich schon vor sich her jagen…

Trainieren, Trainieren, Trainieren…

Auch in dieser Woche und an dem Wochenende stand das Bike-Training ganz oben auf dem Plan, neben Rasen mähen und Hecke schneiden ;-)

Am Mittwoch ging es (vor dem Feiertag) also erstmal auf eine 3h GA1/GA2 Ausfahrt über 80 km mit Tobi. Bei bestem Wetter konnte die Abendsonne genossen werden. 2,5 Std. lief es gut, ohne Probleme. Zum Ende wurden die Beine dann trotzdem wieder schwer.
Kurz nach 21 Uhr waren wir dann auch wieder zu Hause.

Am Donnerstag ging es dann morgens mit Timo auf eine schöne Wald-Asphalt-Runde. Pulsmäßig war die Runde OK (GA2), aber die Beine taten wieder richtig weh, besonders an den Bergen!

Am Freitag nutzte ich dann erstmal den Urlaub, um den Garten wieder ein bißchen in Ordnung zu bringen. Das war schon ganz schön schweißtreibend bei knapp über 30°C.
Nachmittags trafen wir (Jochen, Tobi, Timo, Norbert) uns, um noch eine schöne! Runde zu drehen. Aber irgendwie hatte sich Tobi doch eine etwas längere Runde (zu den Externsteinen mit ordentlich Trails und Hm) überlegt. Hmmm… da hatte ich wohl mit 1-L-Trinken etwas wenig dabei… Und?! Die Beine waren schwer und wurden schwerer!
Das Tempo war auch von Anfang an hoch! Es gibt halt immer verrückte, die es nicht lassen können ;-)
Na ja, auf jeden Fall war es ne schöne Runde und hat trotz der Hitze und Beine Spaß gemacht. Da braucht man dann natürlich auch die entsprechenden Leute zu! Passte alles.
Nachdem wir dann auch ner Quelle unsere Wasservorräte aufgefüllt haben, konnte der Rückweg in Angriff genommen werden. Zu Ende, ab ca. KM30, ging es mit den Beinen auch wieder etwas besser!!!
Ich war aber trotzdem froh, dass am Samstag ein Tag Pause anstand.

Und als wären wir nicht schon beim Biken bekloppt genug, veranstalteten wir ein “Extrem”-Grillen bei Norbert. An dem Abend war auf jeden Fall JEDER satt… Kein Wunder! Hatten wir doch alle knapp 1 Kilo Fleisch gegrillt und gegessen :-)

Gut, dass am Sonntag dann auch schon wieder Biken auf dem Plan stand.
Dieses Mal fuhren wir die Bergsprintstreck nochmal ab, aber zum Glück alles in gemässigtem Tempo. War auf jeden Fall ne angenehme Runde!!! Beine “funktionierten” auch wieder besser…

Na ja, schaun wir mal, was das ganze Trainieren der letzten Wochen so gebracht hat.
Am Samstag, 16.06. geht’s zum Bergsprint… (ich werde berichten)

Ohne “Leid” kein Preis

Dieses Wochenende sollte wieder einmal ausgiebig zum Biken genutzt werden, schließlich steht in 2 Wochen mit dem Iburg-Bergsprint das 4. Rennen zur Challenge4MTB und gleichzeitig mein „Heimrennen“ an. Da will man ja noch ein bisschen besser sein als sonst…

Also ging es Freitag los, direkt nach der Arbeit ab auf’s Bike.
Tobi wollte ne 2-2,5 h Runde drehen, vorher sollte noch unser „Trappi-Test“ absolviert werden. Bei diesem Test gilt es ein ca. 1,7km-Bergaufstück mit ca. 160 Höhenmetern so schnell wie möglich zurück zu legen. Das heißt also ANSCHLAG fahren.
Wir trafen uns an unserem gewohnten Treffpunkt und auch Norbert und Jochen waren mit von der Partie. Kurz ne viertel Stunde eingefahren und ab zum Startpunkt an der Reithalle unterhalb des Trapistenhofs.
Tobi und Norbert waren den Test schon in der vergangenen Woche gefahren, deshalb mussten nun Jochen und ich dran glauben.
Und schon ging es auch los, ab in die Pedale und nur noch kurbeln. Der Puls schnellte direkt hoch. Auf Höhe des Bauernhofs konnte ich mich dann etwas von Jochen absetzen und brachte meinen Puls an die Maximalgrenze von 196. Ich glaube ich hab geschnauft wie ein alter Gaul. Und da war gerade mal die Hälfte geschafft.
Bis zum „Ziel“ bin ich dann auf nem Puls von 195 / 196 weiter hochgestampt. Oben hieß es dann nur noch Bike weg, Helm und Brille runter und nach Luft schnappen… Man war ich fertig. Aber ich konnte mein Zeit aus März noch mal um 30 sec auf 8:10 min verbessern.
Hier sei nur noch kurz erwähnt, dass Tobi die Bestzeit mit 6:49 min hält!

Jochen kam direkt hinter mir (ca. 12 sec später) oben an, sah aber etwas entspannter aus als ich!
Auf der restlichen Tour von 30 km galt es dann noch einige Höhenmeter zu überwinden!
Zwischendurch musste Jochen leider mit nem techn. Defekt die Fahrt beenden.
Abends war ich dann richtig im Eimer!

Am nächsten Morgen ging es dann mit Thorsten direkt frühs um halb 10 auf ne längere Tour zu den Externsteinen. Ich merkte auf den ersten Kilometern noch die Belastung vom Vorabend. Die Beine waren einfach nur schwer! Also am Eggeturm und an den Externsteinen ne kurze Esspause eingelegt und dann auch schon wieder den Rückweg angetreten. Ab Kilometer 30 ging es dann mit den Beinen auch endlich wieder etwas besser ;-) Somit verliefen die restlichen ca. 24 km ganz gut.

Heute ging es dann zu sonntäglichen Tour mit Norbert und Timo. Nebenbei konnte wir auch noch Norberts Geburtstag feiern.
Aber mit dem „Feiern“ war es schnell vorbei. Die Beine, die Beine! Da war so gut wie kein Saft mehr drin. Bei den ersten Bergen und kurzen Intervallen konnte ich noch relativ gut mithalten, aber dann war irgendwann die Luft raus. Da haben sich die letzten 2 Tage richtig bemerktbar gemacht, aber na ja, von nichts kommt ja auch nichts.

Jetzt ist erstmal wieder Pause angesagt! Damit die Beine sich erholen und wachsen können.

Am Donnerstag geht es dann wohl mit ner langen Einheit weiter, dann am WE noch ein paar Höhenmeter absolvieren und auch die Bergsprintstreck will noch 2-3 Mal oder mehr gefahren werden :-)

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