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3.2.2008 von mail.
…bei 0° C, Schnee und Eis.
Das war mal wieder ne “lustige” Sonntagsfahrt.
Wir trafen uns wie immer um 10:30 Uhr. Dieses Mal waren Norber, Timo, Jochen, Matthes und ich bereit bei 0°C durchzustarten.
Die ersten paar Meter ging es auf Asphalt Richtung Ortsausgang und dann direkt in den Wald. Dieses Mal sollte es wirklich ne etwas ruhigere Runde werden.
Vorgenommen haben wir uns das ja schon oft, geklappt hat es meistens nie
Im Wald ging es eigentlich ganz gut zu fahren, bis wir dann auf die Höhen um Bad Driburg gelangten. Dort lag nämlich teilweise Schnee auf den Waldwegen. Das störte uns aber nicht, weil uns trotz der 0 bis 1°C die Sonne gute Laune bereitete.
Und den Hohlweg bei auf ner Schneedecke runter brettern war auch mal ne ganz neue und spannende Erfahrung.
Auf dem Asphaltstück am Ende des Hohlwegs war der Spass dann aber vorbei. Ne schöne Eisschicht. Die Fußgänger, die da kaum laufen konnten, haben uns wahrscheinlich für total bekloppt erklärt.
Egal… Wir hatten unseren Spass.
Norbert und Timo fuhren dann noch ne Extra Runde, während Jochen und ich nach 2 Std. Fahrt den Heimweg antraten. Matthes ist uns bei der Abfahrt irgendwie abhanden gekommen. Später erfuhr ich, dass er gestürzt war. Ist aber nix passiert!
Na ja, alles in Allem mal wieder ne richtig schöne Sonntagstour!
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17.1.2008 von mail.
So, nun läuft Sie schon ein paar Tage, die Bike-Saison 2008 und es gab auch schon den ersten Sturz. :-/
Auf unserer sonntäglichen Tour wollten wir (Norbert, Eckard und ich) mit dem MTB bei “kühlen” 3°C aber Sonnenschein ne schöne Asphalt-Runde drehen.
Na ja, an einer schattigen Stelle war es dann doch ein bißchen glatt. Norbert kam gut und ohne Probleme durch die Rechtskurve, ich nahm die Kurve dann etwas zu schneidig.
Ich hörte nur kurz ein knistern unter den Reifen und bemerkte, dass das Vorderrad zu rutschen begann. Da war es auch schon passiert. Der Sturz. So schnell kann man dann gar nicht gucken. Nach einer Rutschpartie von 3-4 m auf der Seite kam ich zum Liegen.
Es tat nix wirklich weh, Klamotten waren auch relativ unversehrt.
Also Bike aufsammeln und weiter gings.
Abends kamen dann doch noch ein paar Schmerzen in Schulter und Ellebogen. Und ne “Minipizza” zeichnete sich dann auch auf der Hüfte ab.
Alles halb so wild. Und wie sagt Norbert so schön? “Man muss auch ab und zu mal stürzen, um das Fallen nicht zu verlernen”
Das ist ja jetzt passiert. Nun sollte es erstmal in den nächsten Wochen ohne Sturz weiter gehen.
Bis bald…
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5.1.2008 von mail.
Vorab erst nochmal ein frohes neues Jahr.
Nun hat das neue Jahr und somit auch die neue Bikesaison begonnen.
Das Wetter ist zwar nicht so wirklich gemütlich zum Biken, aber da müssen ja alle durch.
Los ging es am Neujahrstag mit Norbert auf eine eigentlich für 2 Std. geplante Tour. Aber irgendwie haben wir uns da wohl ein bißchen in Zeit und Strecke vertan. :-/
Am Ende waren wir dann doch 3 Std. im Wald unterwegs und hatten die ersten 51 km für 2008 absolviert.
Heute ging es dann weiter mit Timo. Also auch wieder ab aufs MTB trotz Wind und zwischendurch leichtem Nieselregen. Nach dem Spinbike-Kurs von gestern Abend waren aber die Beine noch ganz schön schwer. Deshalb sind wir heute auch nur knapp 2 Std. gefahren.
Na ja, erstmal wieder langsam rein kommen und mehr auf Grundlagenausdauer konzentrieren. Aber bis zum Ende des Monats sollten dann schon die ersten 500 km auf dem Tacho stehen. Die anderen schlafen ja nicht
Bis die Tage…
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8.12.2007 von mail.
Lange ist es jetzt ruhig gewesen im Blog und auch im Training war eine Auszeit notwendig.
Bedingt durch 2 Erkältungen viel die geplante Trainingspause nach der doch anstrengenden Bikesaison 2007 etwas länger als geplant aus.
Am 27.11. ging es dann erstmal in der Uni Paderborn zur Leistungsdiagnostik. Hierdurch wollte ich endlich mal meinen Leistungsstand messen und meine optimalen Trainings-Pulsbereiche ermitteln lassen.
Mit den gemessenen Daten geht es nun endlich ins Wintertraining und in die Vorbereitung für die Bikesaison 2008. Nächstes Jahr soll ja alles besser werden
Es wird anstrengend genug, aber wenn nächstes Jahr auch was dabei rum kommt, hat es sich gelohnt…
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9.11.2007 von mail.
Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Jetzt aber mal wieder ein Lebenszeichen.
Im Moment ist leider wieder einmal ne Trainingsunterbrechung angesagt, wg. Krankheit.
Eigentlich dachte ich, die Erkältung wäre weg gewesen, deshalb bin ich dann am Sonntag mit Timo und Norbert ne “lockere” Runde mit dem Renner gefahren
Montag noch den Langhantelkurs bei Claudia mitgenommen. Dienstag Beintraining und Spinbike Kurs. Das war dann wohl zuviel des Guten. Ab Mittwoch gings bergab mit dem Wohlbefinden. Und gestern brummte nur noch der Schädel.
Also, doch nochmal länger pausieren und die Krankheit komplett loswerden!
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30.9.2007 von mail.
So, nun ist sie also bald vorbei, die Bikesaison.
Nach dem Pyrmont Marathon hab ich mir erstmal ne schöne Erkältung eingefangen und musste 2 Wochen Zwangspause einlegen.
Als ich dann wieder auf’s Bike stieg, ging erstmal gar nicht mehr viel. Das Biken fiel einfach nur schwer. Schwere Beine, keine Kraft… Ich fühlte mich einfach nur schlapp.
Die Saison war anstrengend und wahrscheinlich war es letztendlich alles ein bißchen viel.
Im letzten Jahr bin ich mit 1.500 km in den Radsport eingestiegen. Momentan stehen in diesem Jahr 4.400 km auf dem Tacho. Wie gesagt, wohl etwas zu viel…
In der nächsten Woche werde ich am 06.10. 2007 nun auch nur noch am Challenge4MTB Finale beim Nachtglühen in Barntrup teilnehmen und die Saison dann hoffentlich mit einem guten Ergebniss abschließen. Den Langenbergmarathon am 07.10. werde ich mir nicht mehr antun, da die Form momentan eh nicht mehr da ist.
Im Oktober stehen dann erst nochmal 2 Wochen Komplettpause. Ende Oktober wird dann erstmal ein Leistungstest (mit Laktatmessung) in der Paderborner Uni absolviert, um meine Puls-Trainingsbereiche ganz genau bestimmen zu können.
Anhand dieser Bereiche werde ich dann auch endlich einen guten Trainingsplan erstellen können und mich schon wieder auf die neue Saison vorbereiten. ![]()
Schließlich steht man ja immer irgendwie im Konkurrenzkampf…
Und heute hat es dann auch endlich mit nem Rennrad geklappt. Ich konnte dank Tobi’s Hilfe ein gutes, günstiges bei Ebay ersteigern. Somit ist die Voraussetzung für eine solide, gute Saisonvorbereitung für 2008 gelegt!
Ich werde weiter berichten! ![]()
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30.9.2007 von mail.
Am 29.09.2007 fand bei uns im Fitness-Studio Fitness-Test nach dem offiziell anerkannten Strenflex-Fitnesstest statt. (http://www.strenflex.org/file/pdf/FitnessTest.pdf)
Mit hoher Erwartung und Anforderung an mich selbst ging ich den Test also an. Es sollte direkt Gold werden. ![]()
Also mit Sascha um 13 Uhr im Studio verabredet, um den Test zu machen.
Es waren noch 2 Leute vor uns dran, bevor wir endlich aktiv werden konnten. Sascha machte den Anfang und ich feuerte Ihn erstmal an. Nach den 6 zu absolvierenden Übungen kam Silber bei Ihm heraus. Mehr war wegen der Bauchübung nicht drin, dass sagte er vorher schon selbst. Alle anderen Übungen hatte er auf “Goldkurs” bewältigt.
Nun war ich also an der Reihe und direkt nach der ersten Übung, dem Cardio-Test, war alles schon wieder vorbei. Der Puls ging nicht schnell genug runter und blieb nach 1 min Erholungspause bei 100 hängen. Kein Wunder, wenn man von der Seite angequatscht und angestichelt wird ![]()
Na ja, ich zog die anderen Übungen erstmal mit den Goldanforderungen durch, hatte wg. dem Puls aber nur Bronze sicher. Also kurzerhand entschieden, die Übungen nochmal zu absolvieren. Eben kurz ein Stück Kuchen eingeschoben und ne halbe Stunde Pause gemacht, um den Puls so weit wie möglich runter zu drücken.
Und dann ging es wieder auf. Dieses Mal lies ich mich von Sebastian testen, damit Norbert nicht wieder dazwischenquasseln konnte :-()
Eigentlich wollte ich wenigstens Silber schaffen, weil der Puls beim ersten Test mit 11 Schlägen zu weit weg war von den Goldanforderungen.
Aber siehe da nach absolviertem Cardiotest und der Ruhepause fiel der Puls auf 87 Schläge und lag genau im Goldbereich. Nun musste ich die anderen Übungen auch nochmal absolvieren. Angst hatte ich hier nur vor den 2×40 Situps (pro Seite) Bauch.
Es klappte aber mit Zähne zusammen beißen und Schmerzen aushalten. GOLD…
Jetzt hab ich nur nen üblen Muskelkater, der hoffentlich in 1-2 Tagen wieder weg ist.
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3.9.2007 von mail.
Am 01.09.2007 tat sich die Hölle auf und „kackte“ eine besch….e MTB-Rennstrecke auf die Erde auf der mit Sicherheit viele Fahrer viele Schmerzen erlitten haben!
Ich gehörte zu diesen Fahrern.
Also mal von Anfang an. Der Pyrmonter Marathon war im letzten Jahr mein erster MTB Marathon. Damals ging ich richtig ein und musste die halbe Strecke mit Krämpfen fahren. Die Strecke betrug im letzten Jahr 36 km.
In diesem Jahr wurden 3 Strecken angebot: 44, 58 und 96 km. Da ich in der Challenge4MTB mitfahre kam ich leider nicht um die 58 km Runde herum. Ich hatte mehr als Respekt vor dieser Strecke, ich hatte Angst!
In der Woche vor dem Rennen habe ich Pause gemacht, um alle Kräfte ins Rennen legen zu können. Eigentlich fühlte ich mich auch gewappnet für die Strecke. Dann am Vorabend des Rennens, Regen, Regen, Regen. Ok, da war klar, es wird eine Schlammschlacht und es wird hart.
Am nächsten Morgen also zeitig raus und in „Kolonnenfahrt“ nach Pyrmont.
Norbert,Timo und Katharina gingen auf die 44 km Runde, Tobi, Eckard und ich auf die 58 km Runde. „Strategie“ war es, nicht zu schnell anzugehen und die ersten Stunde auf den Puls zu achten. Blöd nur, dass meine Pulsuhr erstmal ein bisschen rumsponn und ich dann doch nach Gefühl fahren musste. Aber irgendwie kam ich von Anfang an nicht so richtig in Tritt. Ob es letztendlich an der Strecke lag oder an der Tagesform?! Wahrscheinlich an beidem.
Auf jeden Fall wusste ich schnell, dass es heute mehr als hart werden würde. Und so kam es auch. In den ersten KM versuchte ich Kräfte am Berg zu sparen, aber nach 2:45 h in einem der zahlreichen Matschtrails kam ich aus der Spur und musste aus den Pedalen. Beim Aufsetzen des Beins, ein Kramp. Und zwar ein ordentlicher. Ich war am Fluchen. Immer wieder der selbe Mist mit den Krämpfen, dachte ich nur noch. Also versuchte ich erstmal ein bisschen zu Laufen, um die Muskeln wieder locker zu bekommen, dass funktionierte aber irgendwie gar nicht. Somit stieg ich nach ein paar Metern zu Fuß wieder auf’s Bike in der Hoffnung, dass das besser klappt. Und in der Tat, fahren ging besser wie laufen. Also weiter gestrampelt. Der Körper war schon am Ende und ich fuhr mehr in Trance als mit voller Kraft. Die Strecke war heftig und ich wollte einfach nur durchkommen.
Auf der Uhr sah ich mittlerweile schon eine Zeit von über 3 h. Ich dachte nur, dass wird heute ein langer Ritt. Insgeheim hoffte ich die Strecke doch noch unter 4 h bewältigen zu können, daraus wurde aber nichts.
Die letzten 12 km der Strecke hatten es noch mal richtig in sich. Ein langer Matschtrail, der zu diesem Zeitpunkt des Rennen kaum noch befahrbar war. Es war ein Wechselspiel zwischen Biken, versuchen durch die Matsche zu kommen und durch den Matsch stapfen.
Der Spassfaktor lag zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall bei Null! Während der Laufpassagen konnte ich aber wenigstens wieder ein paar Kräfte sammeln und auf den letzten 6 km noch mal ein bisschen Geschwindigkeit aufnehmen und ein paar Fahrer überholen.
Leider brachte mir dies in der Challenge überhaupt nichts. Die Fahrer mit denen ich im Konkurrenzkampf stehe beendeten das Rennen vor mir. Wichtige Punkte verschenkt.
Aber an diesem Tag war nicht mehr drin.
Am Ende standen dann 4:20 h auf dem Tacho und ich war froh, endlich im Ziel zu sein!
Bei Katharina, Norbert und Timo lief es wesentlich besser. Katharina und Norbert siegten in Ihren Altersklassen und Timo belegte in einem sehr stark besetzten Hauptklassefeld den 3. Platz. Hut ab!!!!
Für mich reichte es nur zu Platz 29 von 36. Ein Rennen zum Abhaken. Aber wie könnte man es so schön sagen. Niederlagen machen einen stark. Hoffentlich.
Tobi hatte leider wieder einmal Platten-Pech. Nach 2 Platten ist er aus dem Rennen gegangen…
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26.8.2007 von mail.
Samstag, 25.08.2007, fand der Ghost Sauerland Marathon in Grafschaft mit Strecken von 47, über 59 bis 109 km statt. Es gingen etwas über 1.000 Biker an den Start. Wahnsinn!
Wir (Tobi, Katharina, Jochen und ich) reisten also Samstag Morgen ins Hochsauerland, um an diesem Event teilzunehmen. Tobi und Katharina musste, wg. Ihrer Teilnahme an der NRW Marathon Trophy, die 59 km Runde bestreiten, Jochen und ich einigten uns auf die „kleine“ 47-km-Runde.
In Grafschaft angekommen hieß es erstmal, schnell zur Startnummernausgabe und Bikes fertig machen, schließlich war es nur noch 1 Std. bis zum Start. Bei der Startnummernausgabe erfuhr ich dann, dass es mehrere Startblöcke (nach Startnummern) geben würde. Na super, dachte ich, mit Start-Nr. 1007 stand ich also im letzten Block. Jochen hatte die 754 und stand somit einen Block weiter vorne. Also nix mit gemeinsam losfahren.
Katharina und Tobi hatten aufgrund der Vorjahresergebnisse und Beziehungen das Glück im ersten Block zu starten.
Um viertel nach 9 postierten wir uns in unseren Startblöcken. War schon ganz schön beeindruckend dieses riesige Fahrerfeld von ganz hinten zu sehen. Es waren bestimmt über 100m von meinem Startplatz bis zur Startlinie. Ich hoffte nur, dass ich einigermaßen gut nach vorne kommen würde.
Um kurz nach halb 10 fiel dann der Startschuß und das Feld vorne setzte sich in Bewegung. Unser Startblock wurde aber noch nicht freigegeben. Dies passierte erst ein paar Sekunden später. Und so setzen sich also über 1.000 Biker in Bewegung und ich gab Gas. Na ja, soweit wie es möglich war. Am Anfang war das mehr ne Slalomfahrt durch langsamere Fahrer. Der erste Anstieg verhalf noch nicht wirklich, dass Feld auseinander zu ziehen. Es war mächtig was los auf der Straße. Ich nutze jeden Zentimeter und jede Lücke zum Überholen, ich wollte ja schnellstmöglich zu Jochen aufschließen. Dies war nach ein paar KM, schneller als ich dachte, geschafft. Ich fühlte mich gut. Zwischendurch, an einem steilen Wiesenanstieg, musste ich dann kurz aus’m Sattel, weil so ne Nase vor mir, mitten auf der Strecke vom Rad steigt. Super… Na ja, der Anstieg war aber so steil, dass ich beim Laufen nicht wirklich Zeit verlor. Oben also wieder auf’s Bike und weiter. Zwischenzeitlich konnte ich mich ein wenig von Jochen absetzen und passierte nach ein paar weiteren Kilometern Katharina. Wünschte Ihr kurz alles Gute für’s Rennen und fuhr weiter. Jochen fuhr dann auch wieder zu mir auf. Dann verlor ich kurz den Anschluß zu Jochen konnte aber in eine Abfahrt wieder aufschließen und versucht selbst noch einmal mich absetzen zu können. Beim nächsten langen Anstieg war Jochen jedoch schon wieder hinter mir. Bis dahin schlugen wir ein ordentliches Tempo an und ich fühlte mich eigentlich noch recht gut.
Am Anstieg merkte ich jedoch, dass ich so langsam ein bisschen Tempo rausnehmen musste, um Krämfpen vorzubeugen. Ich fragte Jochen noch kurz bei welchem KM wir sind und er sagte mir noch kurz ,dass dies der vorletzte lange Anstieg sei. (Er hatte ja ein Höhenprofil an seinem Lenker). Und da zog er auch schon davon. Ich konnte nicht mehr dran bleiben und beschloss mein eigenes Tempo zu fahren. Die Beine wurden so langsam schwer. Nun waren also schon über 30 km absolviert und alles lief bis hierhin gut.
Leider ließen die Kräfte ab diesem Zeitpunkt recht schnell nach und wie ich eingestehen muss, habe ich in der ganzen Aufregung und Hetzerei einfach vernachlässigt genug zu trinken. Ich fuhr also in meinem Tempo weiter und freute mich, als ich das Schild für die letzten 10 km passierte. Hier kamen aber noch mal ein paar ordentliche Anstiege, die die letzten Kraftreserven aus den Beinen lockten. Bei einem dieser Anstiege machten sich dann die Oberschenkel wieder bemerkbar in Form des altbekannten Zucken, kurz vor den Krämpfen. Also Gang runter und kurbeln und nicht zu viel Kraft aufwenden.
Bei KM 3 vor dem Ziel bekam ich dann doch kurz Krämpfe und konzentrierte mich nur noch darauf einen ordentlichen Tritt zu finden. Ich hoffte, dass der letzte Anstieg nun endlich vorbei geht und ich das Ziel erreichen würde. Auf der Zielgeraden konnte ich es mir dann auch nicht mehr nehmen lassen, noch mal ordentlich anzutreten. Schließlich war auch viel Publikum da und klatschte Beifall. Im Ziel angekommen, sah ich schon Jochen. Ich hielt an und die Beine verkrampften komplett. Es dauerte gute 2-3 Minuten, bis ich wieder einigermaßen stehen konnte. In dieser Zeit kam dann auch schon Tobi ins Ziel!!! Unglaublich. War er doch ca. 12 km und ca. 400 Hm mehr gefahren.
Tobi 7. Platz Altersklasse (von 50) / Platz 23 gesamt (von 426) auf der Strecke
Katharina 5. Platz A-Kl. (von 8 ) / Platz 233 (von 426)
Jochen 8. Platz A-Kl. (von 77) / Platz 40 gesamt (von 233)
Frank 16. Platz (von 28) / Platz 65 (von 233)
Leider wurden in der Altersklasse alle Fahrer gewertet, also auch Lizenzfahrer, sonst wären die Ergebnisse noch etwas besser ausgefallen…
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12.8.2007 von mail.
Samstag, 11.08.2007, das nächste Rennen zur Challenge4MTB stand an. Hierbei handelte es sich um ein 3 Stunden Rennen bei dem ein Rundkurs von ca. 3,3 km Länge mit etwa 70 Hm absolviert werden musste. Es galt so viel wie möglich Runden zu sammeln.
Norbert, Timo und ich wollten das Rennen also angehen. Timo mit Ambitionen auf einen Podiumsplatz, Norbert als Trainingsrennen und um mich ein bisschen mit „Durchzuschleifen“. Bei mir ging es eigentlich nur darum so viel Punkte wie möglich für die Challenge-Wertung zu sammeln.
Corinna war dieses Mal auch beim Rennen dabei, um uns ab und zu im Start-/Zeilbereich Getränke zu reichen.
Zur Vorbereitung und zum Aufwärmen fuhren wir die Strecke 2x ab, um dann pünktlich um kurz vor 13 Uhr am Start in Position zu gehen. Der Start verzögerte sich allerdings noch um ein Paar Minuten, weil die Hohe Anzahl der nachgemeldeten Fahrer noch abgearbeitet werden musste. Dabei bemerkte ich, dass sich auch 2 direkte Konkurrenten in der Challenge-Wertung nachgemeldet hatten, Markus Großerüschkamp und Philipp Grunow. Da war ich natürlich noch nervöser. Schließlich wollte / musste ich heute mindestens Platz 3 unter den Challenge-Fahrern machen, um 80 Punkte zu erhalten.
Das war direkt nach dem endlich erfolgten Start dann aber erstmal nebensächlich. Ich versuchte nun erst einmal, wie vorher geplant, an Norbert dran zu bleiben und einige Runden in seinem Windschatten zu fahren. Die Strecke war eigentlich technisch nicht sehr anspruchsvoll, die erste Hälfte bestand aus einer Bergauf-Passage, dann folgte ein Asphaltstück auf dem es kurz, leicht bergab ging. Am Ende eine 180° enge Spitzkehre nehmen und wieder leicht bergauf. Danach folgte eine rasante Abfahrt, erst auf Asphalt, dann auf Schotter, Waldboden und schon war man wieder im Start-Ziel-Bereich.
Nun versuchte ich also an Norbert dran zu bleiben, dies gelang auch alles wunderbar bis zur ersten Abfahrt. Norbert überholte auf dem Schotterstück einen vor uns liegenden Fahrer, ich natürlich hinterher. In der ersten Runde wollten wir ja schon erstmal Boden gut machen. Leider unterschätzte ich die anschließende Rechtskurve und wurde zu weit nach links aus der Kurve getragen. Dummerweise gab es hier keine „Auslaufzone“, sondern direkt Bäume und eine steilen Abhang. Ich versuchte mich also noch irgendwie an nem Baum festzuhalten, war aber zu schnell und eh ich mich versah überschlug ich mich ca. 3-4 mal und rollte den Abhang runter. Zum Liegen gekommen musste ich erstmal kurz klar kommen. Ich konnte mich noch bewegen. Also aufgesprungen und den Abhang wieder hoch, was gar nicht so leicht war auf dem stielen, erdigen Untergrund. Die Sanitäter riefen mir schon entgegen ob alles in Ordnung sei. Ich erwiederte nur kurz: „Ja!“. Auf der Strecke zurück, sammelte ich mein Bike auf und musste erstmal etliche Fahrer passieren lassen, die den Berg herunter geschossen kamen. Dann wieder ab auf’s Bike und erstmal in Tritt kommen. Schmerzen hatte ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht. Wahrscheinlich zu viel Adrenalin durch den Sturz.
Also weiter mit Gas. Auf der zweiten Runde merkte ich dann, dass ich bei dem Sturz meinen Fahrradcomputer und Pulsmesser verloren hatte. Super. Keine Kontrolle mehr über Puls und Zeit. Das war aber jetzt egal, weiterfahren war angesagt. Auf dem Aspahltstück kam mir Norbert auf der anderen Seite entgegen. Ich sagte nur: „Fahr weiter…“ Am Ende der 2. oder 3. Runde warte Norbert aber im Zielbereich auf mich, um mich zu unterstützen. DANKE!!!
Ein 2-3 Runden fuhren wir dann zusammen weiter, als wir Timo an der Spitzkehre mit einem Platten sahen und er nach Werkzeug fragte. Norbert hielt an um Ihm zu helfen, ich fuhr, nach kurzer Rücksprache, weiter. Später hatte Timo noch mal einen Platten und ging etwas genervt aus dem Rennen.
P. Grunow hatte mich beim Sturz überholt, zusammen mit Norbert konnte ich Ihn jedoch wieder einholen und überholen. M. Großerüschkamp lag einige Meter vor mir. In den nächsten Runden musste ich also alleine zurechtkommen und konnte zumindest Vorsprung auf Grunow herausfahren, dass konnte man an 2 Streckenabschnitten immer gut verfolgen, weil man sich entgegen kam. Nach ca. 1 Stunde wurden die Beine schon müde und ich begann am Berg zu kurbeln, um Kraft zu sparen und Krämpfen vorzubeugen. Dabei bemerkte ich, dass Grunow näher kam. Aber ich konnte jetzt nicht überdrehen. Irgendwann war es dann soweit. Ich wurde von Grunow überholt und konnte nicht folgen. Etwas später schloss dann Norbert zu mir auf. Und wir versuchten weiter zusammen zu fahren. Am Berg konnte ich jedoch nicht folgen und musste mein Tempo fahren. Auf den flacheren Stücken und der Abfahrt konnte ich dann wieder aufschließen. Da mittlerweile die Beine auch schon wieder ein bisschen zu Zappeln begannen (auch bei Norbert) wollten wir nun erst einmal ein paar Runden ruhiger fahren. Einige Runden später zog Norbert das Tempo wieder etwas an, ich konnte nicht folgen. Egal, ich musste mein Rennen fahren, um einigermaßen gut durchzukommen. 80 Punkte hatte ich zu diesem Zeitpunkt eh schon abgeschrieben. Als ca. noch 35 – 40 min zu fahren waren, überholte ich M. Großerüschkamp, der einen Platten hatte und seinen Schlauch wechselte. Dadurch bekam ich noch mal ein 2. Hoch und dachte nur, jetzt den Platz zu sichern. Die letzten 30 min brachen an und auf einmal sah ich den Grunow wieder. Ich hatte aufgeholt. Jetzt dachte ich mir, Scheiß auf Krämpfe, entweder jetzt oder nie. Also erhöhte ich das Tempo. Kurbelte etwas schneller die Anstiege hoch und machte Druck auf den flachen Stücken und den Abfahrten. Wieder im Ziel angekommen kam die Durchsage noch knapp 10 min bis die Streck geschlossen wird. Corinna hatte mir vorher immer mal ne Rundenzeit genannt, somit wusste ich, dass ich am Anfang Rundenzeiten von 8-9 min und in der Mitte knapp über 10 min gefahren bin. Also, jetzt war nur noch Attacke angesagt, schließlich hatte ich ja noch die kleine Hoffnung Grunow einzuholen und noch mal vor Streckenschließung durchs Ziel zu kommen, um eine weitere Runde zu absolvieren.
Und tatsächlich kam ich immer näher an Grunow ran. Auf dem letzten Waldstück vor Start und Ziel hörte ich den Sprecher noch 30 Sekunden, also schnell noch nen langsameren Fahrer waghalsig überholt und Gas gegeben. Auf der Zielgeraden hieß es, noch 10 Sekunden und schwups ich durchs Ziel. Geschafft, noch ne Runde. Und was sah ich da, ich war ca. 20 m hinter dem Grunow. So ging es also auf die letzte Runde, am Anstieg kurbeln, kurbeln, kurbeln. Und dann kurz vor dem Flachstück, war ich direkt am Hinterrad von Grunow. Am Tritt sah ich, dass er platt war. Ich überlegte kurz, fuhr vorbei und machte nur noch Gas, die Beine immer kurz vor den Krämpfen, aber das war jetzt egal. Also, raus aus dem Sattel und weiter Druck machen. Und da hatte ich auf dem Asphaltstück Norbert vor mir. Ich schrie nur noch: „Fahr Norbert, der Grunow ist hinter mir.“ Ich glaube Norbert war etwas überrascht, erschrocken, dass ich wieder hinter ihm war. Also gaben wir noch mal alles. Halsbrecherisch ging es in die Abfahrt. Norbert versuchte noch mal mich abzuschütteln, ich klebte aber an seinem Hinterrad. Im Ziel konnte ich mir dann nen Schlußsprint nicht verkneifen und überholte Norbert noch. Abgebremst, runter vom Bike. Und da kamen dann die Krämpfe. Jetzt musste ich erstmal ne Minute stehen bleiben, konnte mich eh nicht mehr bewegen.
Am Ende war ich froh, dass bei dem Sturz nicht mehr passiert war und ich noch meine beiden Konkurrenten in der Challengewertung überholen konnte.
Die genauen Ergebnisse sind leider noch nicht im Netz, reiche ich aber noch nach.
In meiner Altersklasse belegte ich den 7. Platz mit 19 Runden in 3:09:31 h.
Auch wenn ich einige Schürfwunden am Rücken, Arm, Bein und ne schmerzhafte Oberschenkelprellung habe bin ich echt froh, dass nicht mehr passiert ist. Hätte auch schlimmer ausgehen können. Na ja, manchmal braucht auch mal Glück oder nen Schutzengel.
Meinen Tacho habe ich übrigens auch wieder gefunden!
Ergebnisse und Fotos folgen…
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